EINE NEUE GENERATION
OBERBÜRGERMEISTER
in Wei­ßen­fels

EINE NEUE GENERATION
OBERBÜRGERMEISTER
in Wei­ßen­fels

MEIN
PLAN

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PLAN

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PLAN

VORWORT und allgemeine Grundsätze 

Ich hal­te nichts von Ver­spre­chun­gen von Poli­ti­kern. Die Ver­gan­gen­heit zeigt, dass die­se oft nicht ein­ge­hal­ten wer­den konn­ten bzw. sich gar in eine ganz ande­re Rich­tung ent­wi­ckelt haben. Das hat auch mein Ver­trau­en in Per­so­nen, die sich in der Poli­tik mit gro­ßen Wor­ten zur Wahl gestellt haben, enttäuscht.
Mir ist es an die­ser Stel­le wich­tig, in den fol­gen­den Absät­zen von eige­nen „Über­le­gun­gen“ zu spre­chen, die für mich einen Hand­lungs­ho­ri­zont für die nächs­ten Jah­re dar­stel­len wer­den. Sie sol­len einen Ein­druck bekom­men, wie ich mir Wei­ßen­fels und ihre Ort­schaf­ten vor­stel­le. Mich haben in mei­nem Leben Men­schen geprägt und begeis­tert, die etwas anbie­ten konn­ten, um dar­über zu reden und zu dis­ku­tie­ren. In den ver­gan­ge­nen Wochen haben sich eini­ge Per­so­nen, vor allem aus dem außer­par­tei­li­chen Bereich, mit mir Gedan­ken gemacht, was für Wei­ßen­fels wich­tig wäre. Sie sind ande­rer Mei­nung? Dann schrei­ben Sie mir!

Die fol­gen­de Absät­ze sind nicht nach der Prio­ri­tät geord­net, son­dern nach dem Alpha­bet sortiert.

APP für BESCHWERDEN und IDEEN 

Ich möch­te zukünf­tig eine App, auf der Sie Ihre Ideen – oder Beschwer­den auf einem Por­tal hin­ter­las­sen kön­nen, für die Bür­ger­schaft ein­füh­ren. Auf einer gro­ßen Kar­te, kön­nen Sie von Ihrem mobi­len End­ge­rät in die Stra­ße Ihrer Wahl hin­ein­zoo­men, um Ihr Anlie­gen gezielt mar­kie­ren zu kön­nen. Das Ord­nungs­amt soll damit eine ers­te digi­ta­le Ent­wick­lung voll­zie­hen. Ihre Beschwer­den aber auch Ihre Idee müs­sen künf­tig bes­se­re Ansprech­part­ner haben.

Ästhetik 

Jede Wei­ßen­fel­se­rin und jeder Wei­ßen­fel­ser hat ein Recht auf Ästhe­tik. Damit ver­bun­den möch­te ich dar­um wer­ben, den Wei­ßen­fel­ser-Ver­schö­ne­rungs­ver­ein, den es bereits im letz­ten Jahr­hun­dert gab, wie­der zu reaktivieren.

Des Wei­te­ren hal­te ich es für drin­gend not­wen­dig einen Bei­rat zur Stadt­ge­stal­tung einzusetzen.

Beauftragte 

Um die Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen der Ver­wal­tung bzw. dem Rat­haus und den Ort­schaf­ten zu ver­bes­sern, hal­te ich einen Dorf­be­auf­trag­ten für sinn­voll. Die­ser wird in einem Aus­wahl­ver­fah­ren aus den Ort­schaf­ten her­aus vor­ge­schla­gen und inner­halb der Orts­bür­ger­meis­ter­run­de gewählt, sowie mit einer Auf­wands­ent­schä­di­gung vergütet.

Unse­re Stadt ist reich an Ver­ei­nen und enga­gier­ten Grup­pen, die ihre Auf­ga­ben vor allem durch Ehren­amt­li­che meis­tern. Zur Ver­bes­se­rung der Ehren­amts­pfle­ge ist ein Ehren­amts­be­auf­trag­ter, der alle Akti­vi­tä­ten bün­delt und den „hei­ßen Draht“ ins Rat­haus pflegt, zu überlegen.

Digitalisierung 

Mit kon­se­quen­ter Digi­ta­li­sie­rung der Ver­wal­tung wer­den die Abläu­fe effek­ti­ver und bür­ger­freund­li­cher. Ich bin über­zeugt davon, dass in unse­rer Stadt Pro­zes­se gestrafft und somit War­te­zei­ten ver­kürzt wer­den kön­nen. Hier­für müs­sen wir Mit­tel für die Digi­ta­li­sie­rung intel­li­gent verteilen.

Zudem kön­nen Ent­schei­dungs­pro­zes­se unse­rer Ver­wal­tung trans­pa­ren­ter wer­den, akti­ve Teil­nah­me an der Ent­wick­lung der Stadt Wei­ßen­fels wird ein­fa­cher gemacht: Durch den zeit­ge­mä­ßen Ein­satz digi­ta­ler Ver­wal­tung ent­ste­hen neue Mög­lich­kei­ten für alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger. Aus­tausch, Dis­kus­si­on und auch Betei­li­gung müs­sen im Mit­tel­punkt ste­hen. Digi­ta­li­sie­rung kann die ver­bin­den­de Ein­heit zwi­schen Bevöl­ke­rung und Ver­wal­tung darstellen.

Feuerwehr 

Die Feu­er­wehr­häu­ser in den Wei­ßen­fel­ser Ort­schaf­ten sind größ­ten­teils in einem sehr schlech­ten Zustand. Der Sanie­rungs­stau belas­tet vor allem die ehren­amt­li­chen Kräf­te vor Ort. Nötig ist eine ein­mü­ti­ge Lösung zwi­schen Stadt­rat, Stadt­ver­wal­tung und Orts­wehren, die für die Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den ein Min­dest­maß an Arbeits­um­ge­bung bie­tet. Es benö­tigt ein geziel­tes Vor­ge­hen der Sanie­rung in die­sem Pflichtbereich.

Finanzen 

Die kom­mu­na­len Finan­zen sind in Wei­ßen­fels ein schwie­ri­ges The­ma – egal wer Ober­bür­ger­meis­ter die­ser Stadt ist. Sicher ist, dass wir über mög­li­che Ein­spar­po­ten­tia­le reden müs­sen. Dafür gibt es meh­re­re Vari­an­ten. Die Ein­füh­rung vom soge­nann­ten „Tar­get Cost“, also fest­setz­te Bud­gets für die Fach­be­rei­che, wäre ein mög­li­cher Umset­zungs­ver­such. Damit ein­her­ge­hend ist eine nach­hal­ti­ge Haus­halts­pla­nung von Nöten, die vor allem nach­fol­gen­de Genera­tio­nen entlastet.

Um für die Stadt mehr Geld zu erzie­len und um vor allem auch in den frei­wil­li­gen Auf­ga­ben bevöl­ke­rungs­na­he Pro­jek­te umzu­set­zen zu kön­nen, aber auch um in den Wirt­schafts­stand­ort Wei­ßen­fels zu inves­tie­ren, wer­den wir in den kom­men­den Jah­ren über die Haupt­ein­nah­me­quel­le, der Gewer­be­steu­er reden müssen.

Handwerk 

Das Hand­werk vor Ort muss mei­nes Erach­tens nach gestärkt wer­den. Um Inter­es­se jun­ger Men­schen am Hand­werk zu wecken, könn­te auch ein inner­städ­ti­sches Sti­pen­di­um nach einem Schul­ab­schluss Anrei­ze bie­ten. Hand­werks­zünf­te tra­gen zur Iden­ti­tät der Stadt bei.

Innenstadt 

Die Innen­stadt benö­tigt eine Erneue­rung. Ein Bau­stein wird das Ein­zel­han­dels­kon­zept sein. Neue­run­gen im Zen­trum, die eine Innen­stadt attrak­tiv machen, benö­ti­gen vor allem neue Denk­an­sät­ze, die Allein­stel­lungs­merk­ma­le schaf­fen. Wir müs­sen uns im Wett­be­werb mit den Nach­bar­städ­ten unse­rer Regi­on posi­tiv „abhe­ben“.

Kinder und Jugend 

Ich möch­te, dass sich Her­an­wach­sen­de mit ihrer Stadt Wei­ßen­fels bzw. und mit ihrem Dorf iden­ti­fi­zie­ren. Sie sind Bot­schaf­ter und die bes­ten Werbeträger.

Es benö­tigt eine Per­spek­ti­ve für Hot­spots, in denen sich Jugend­li­che wohl­füh­len. Wei­ßen­fels braucht Frei­zeit­mög­lich­kei­ten und Spiel­plät­ze, aber vor allem stadt­teil­über­grei­fen­de Kin­der- und Jugendarbeit.

Kultur 

Wei­ßen­fels ist die Stadt, die mit ihrer Ver­gan­gen­heit aber vor allem durch aktu­el­le Akti­vi­tä­ten kul­tu­rell nicht hin­ter „dem Berg“ hal­ten muss. In die­sem Bereich gäbe es vie­le Punk­te, die anzu­spre­chen wären. Exem­pla­risch ist der Aus­bau und die Ver­bes­se­rung des Sta­tus-Quo not­wen­dig: z. B. Muse­ums­kar­ten mit län­ge­rer Gül­tig­keit (Wei­ßen­fels­kar­te). Damit ein­her­ge­hend ist die Ein­bin­dung der Indus­trie­kul­tur, die Wei­ßen­fels bis heu­te prägt, von gro­ßer Bedeu­tung. Die Ort­schaf­ten wer­den in ihrer kul­tu­rel­len Viel­schich­tig­keit gestärkt.

Lebensqualität und Sicherheit 

Vor allem die Neu­stadt, aber auch Tei­le von Wei­ßen­fels Süd gilt es in den „Griff“ zu bekom­men. Dafür bedarf es Maß­nah­men, die umfäng­li­cher in einer Struk­tur des Küm­merns ein­ge­bun­den wer­den. Das gilt zum einen in dem Bereich der Ord­nung und Sicher­heit, wie in dem Bereich Gemein­we­sen­ar­beit und Gesell­schafts­ent­wick­lung unter erschwer­ten Bedin­gun­gen. Ers­te Schrit­te, die mei­ner Vor­stel­lung nach ein­zu­lei­ten sind, wären Ansprech­per­so­nen in den Quar­tie­ren (Küm­me­rer), die zum einen Beschwer­den aus der Nach­bar­schaft auf­neh­men und zum ande­ren Pro­blem­fel­der im Blick behal­ten, und sich dafür ein­zu­set­zen. Die Zusam­men­ar­beit mit der Poli­zei und dem Zoll ist zu ver­tie­fen und muss für die Bür­ger­schaft posi­tiv „spür­bar“ sein.

Kein Mensch darf ver­ges­sen sein. Pro­ble­me sind anzu­ge­hen und auszuräumen.

MEIN ZUHAUSE im DENKMAL 

Jene, die nach Wei­ßen­fels zie­hen wol­len, um sich ein Eigen­heim im Alt­bau­be­stand aus­zu­bau­en, sol­len Anrei­ze bekom­men. Schrott­im­mo­bi­li­en, die seit Jahr­zehn­ten von ihren Eigen­tü­mern nicht ange­fasst wer­den, müs­sen eine Per­spek­ti­ve bekom­men. Wir sie­deln Fami­li­en im Zen­trum der Stadt an.

Das Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs vom 15.10.2021 (Az. V ZR 225/20) bedarf der Umset­zung durch kon­kre­tes Know-How in der Ver­wal­tung. Immo­bi­li­en­ei­gen­tü­mer wer­den selbst dann zur Sanie­rung ihres Eigen­tu­mes ver­pflich­tet, wenn dies teu­rer ist, als der eigent­li­che Wert der Immobilie.

Die baro­cke Bebau­ung der Innen­stadt, die Grün­der­zeit­vier­tel in der Neu­stadt u. v. m. sind Schät­ze für die Zukunft. Mein Ziel ist es, einen Wei­ßen­fel­ser Denk­mal-Dienst ein­zu­rich­ten, der sich zusam­men­setzt aus einem Team von pro­fes­sio­nel­len und unab­hän­gi­gen Fach­leu­ten (hie­si­gen Hand­wer­kern, Tech­ni­kern im Bereich Bau­denk­mal­pfle­ge und Inge­nieu­re im bau­his­to­ri­schen Bereich), die Eigen­tü­mer einer Denk­mal­im­mo­bi­lie fach­lich und umfang­reich beraten.

SOZIALER WOHNUNGSBAU in der METROPOLREGION 

Wir müs­sen in der Metro­pol­re­gi­on Halle/Leipzig/Jena unse­ren Platz fin­den. Die Poten­tia­le (u. a. Woh­nungs-Knapp­hei­t/­zu hohe Mie­ten) der Bal­lungs­zen­tren sind von uns als Stadt mit aus­bau­fä­hi­gem Wohn­raum zu nut­zen. Im Zusam­men­spiel mit pri­va­ten Inves­to­ren, aber auch unse­rer städ­ti­schen Woh­nungs­ver­wal­tung WVW möch­te ich Wohn­raum für 100 Stu­die­ren­de schaf­fen. Dazu kann ich mir ein Pro­gramm „Stu­die­ren­den­le­ben“ in Wei­ßen­fels vor­stel­len. Für ein star­kes Zen­trum ist es not­wen­dig, dass Wohn­raum in der Innen­stadt für Fami­li­en, aber auch für Stu­die­ren­de ent­steht. Anrei­ze schaf­fen: Preis­wer­te Woh­nun­gen, zwei Jah­re freie Kita-Plät­ze. Es soll­te gezielt an Uni­ver­si­tä­ten und Hoch­schu­len gewor­ben werden.

RADVERKEHR als Beitrag zur NACHHALTIGKEIT und UMWELT 

Zu einer moder­nen „grü­nen“ Stadt gehört heu­te u. a. der Rad­ver­kehr. Um die­se Ent­wick­lung zu unter­stüt­zen, ist der Aus­bau von E‑Fahr­rad-Ladein­fra­struk­tur, Rad­we­ge­bau und Rad­we­ge­pla­nung bei Stra­ßen­er­neue­run­gen unbe­dingt zu fördern.

Senioren 

Wei­ßen­fels ist eine Stadt, in der man alt wer­den kann. Der Lebens­abend mit einer guten Infra­struk­tur wie Pfle­ge­hei­men, betreu­tes Woh­nen und Tages­pfle­ge­an­ge­bo­te, sowie ambu­lan­te Pfle­ge­diens­te und eine brei­te Absi­che­rung im Bereich des Kran­ken­hau­ses gilt jede Unterstützung.

STADT IM GRÜNEN – Stadt für eine besondere Landesgartenschau 2031 

Wei­ßen­fels ist von sei­nen grü­nen Oasen geprägt. Eini­ge von ihnen sind in pri­va­ter Hand. Sie wer­den gepflegt oder fris­ten einem Dorn­rös­chen­schlaf. Es gilt – aus­ge­hend vom Zen­trum – Auf­ent­halts­qua­li­tä­ten zu schaf­fen. Dazu gehört auch die kon­zep­tio­nel­le Aus­ein­an­der­set­zung mit der Bewer­bung für die Lan­des­gar­ten­schau für das Jahr 2031. Für mich steht das Gelän­de von der alten Trom­mel­fa­brik ent­lang der Saa­le inkl. des gesam­ten alten Ban­ner­ge­län­des als Poten­ti­al in der engen Auswahl.

Stadt mit Fluss 

Die Saa­le trennt nicht den nörd­li­chen Teil mit dem Rest der Stadt, son­dern sie ver­bin­det. Das birgt Chan­cen und beson­de­re Her­aus­for­de­run­gen. Die Chan­cen lie­gen im Bereich Tou­ris­mus. Ent­lang der Saa­le sehe ich Mög­lich­kei­ten für einen Cam­ping­platz, Gas­tro­no­mie und mehr Anle­ge­stel­len für den Flusstourismus.

Stadtrat 

Die Bezie­hung zwi­schen den Stadt­rä­ten hat in den letz­ten Jah­ren gelit­ten. Es gilt einen ein­mü­ti­gen und star­ken Rat zu haben, der mit der Ver­wal­tung und dem Ober­bür­ger­meis­ter geschlos­sen auf­tritt und frucht­brin­gend arbeitet.

STRUKTURWANDEL und WIRTSCHAFT 

Mein Ver­such den Schuh­her­stel­ler Bir­ken­stock für den Stand­ort Wei­ßen­fels zu gewin­nen, soll­te auf­zei­gen, dass jed­we­de Anstren­gun­gen zur Fra­ge der Wirt­schafts­an­sied­lung aus Wei­ßen­fels selbst kom­men muss. Es reicht nicht zu war­ten, ob ein Inves­tor von sich aus Inter­es­se zeigt. Wir müs­sen aktiv um den Stand­ort Wei­ßen­fels wer­ben. Dafür sind jedoch eini­ge lie­gen­ge­blie­be­ne Haus­auf­ga­ben zu erle­di­gen. Die Rück­mel­dung von Bir­ken­stock, war­um sie sich nicht für den Stand­ort ent­schie­den haben, zeigt mir deut­lich, wor­in wir bes­ser werden/was wir ver­än­dern müs­sen, um ein reel­ler Mit­spie­ler im Kon­zert der Struk­tur­wan­del­stand­or­te zu sein. Des Wei­te­ren sehe ich künf­tig die Area­le DRAKENA und LIEKEN als visio­nä­re Stand­or­te für eine Mix­tur aus Woh­nen und Arbei­ten. Die­se ste­hen im Lich­te des Struk­tur­wan­dels. Ein ers­tes Ziel soll­te der Erwerb bei­der Flä­chen aus den Mit­teln des Struk­tur­wan­dels sein.

Soge­nann­te Cowor­king-Spaces sind neue For­men von Arbeits­plät­zen, die zuneh­mend Zuspruch fin­den. Es geht u. a. um Groß­raum­bü­ros, die unter­schied­lich für eige­ne oder gemein­sa­me Belan­ge genutzt wer­den. Die­se gilt es auch in Wei­ßen­fels zu entwickeln.

Sportstadt 

Wei­ßen­fels hat eine umfang­rei­che Sport­tra­di­ti­on vor­zu­wei­sen, die sie von ande­ren Städ­ten in ihrer Grö­ße her­vor­hebt. Die Sport­ver­ei­ne wer­den jeden Tag durch Ehren­amts­ar­beit vie­ler Enga­gier­ter getra­gen. Die­se Poten­tia­le gehö­ren mei­nes Erach­tens ver­tieft und sind durch Ideen aus den Ver­ei­nen selbst wei­ter zu fördern.

Ortschaften 

Nach der Ein­ge­mein­dung vie­ler Ort­schaf­ten zur Stadt Wei­ßen­fels füh­len sich nicht zuletzt die Bür­ger­meis­te­rin­nen und Bür­ger­meis­ter vor Ort in ihren Auf­ga­ben beschnit­ten. Die Frus­tra­ti­on die­ser wich­ti­gen Funk­tio­nen und das Enga­ge­ment Vie­ler vor Ort ver­dient durch einen Neu­an­fang im Wei­ßen­fel­ser Rat­haus beson­de­re Auf­merk­sam­keit. (sie­he Dorfbeauftragte)

Schwach­stel­len der Ver­gan­gen­heit waren Intrans­pa­renz, man­geln­de Fair­ness und kei­ne Bewah­rung der ort­spe­zi­fi­schen Beson­der­hei­ten und eine gewis­se Bür­ger­fer­ne. Die­se gilt es im Blick zu behalten.

Ich habe nahe­zu in jeder Ort­schaft Gesprä­che mit Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern geführt. Das am häu­figs­ten genann­te Anlie­gen ist im Bereich des Stra­ßen­aus­baus zu fin­den. Die Dör­fer wün­schen sich von der Stadt­ver­wal­tung intak­te Stra­ßen und eine ver­bes­ser­te Kom­mu­ni­ka­ti­on zu den gewähl­ten Ortschaftsräten.

ÖPNV 

Zug und Bahn bedür­fen einer hohen Auf­merk­sam­keit. Das Stre­cken­netz im Bereich des ÖPNV gilt es in den kom­men­den Jah­ren auf die Bedürf­nis­se der Men­schen in der Stadt und im länd­li­chen Raum anzupassen.

Auch Mit­fahr­bän­ke wären Mög­lich­kei­ten, die den Per­so­nen­ver­kehr im Klei­nen begüns­ti­gen. Mit­fahr­bän­ke sind beson­ders mar­kiert und zei­gen Auto­fah­rern, dass die Per­son, die sich dort hin­ge­setzt hat, mit­ge­nom­men wer­den möchte.

Verwaltung 

Am Anfang mei­ner Über­le­gun­gen zur Ver­wal­tung steht: die Stadt­ver­wal­tung ist Dienst­leis­te­rin für jede Bür­ge­rin und für jeden Bürger.

Die Ver­wal­tung ist mit gut aus­ge­bil­de­ten Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern besetzt. Ich schät­ze Men­schen, die arbei­ten wol­len und wün­sche mir, dass wir auch hier Poten­tia­le zur fach­li­chen Wei­ter­ent­wick­lung för­dern kön­nen. Fer­ner möch­te ich eine Hal­tung nach Innen und Außen mit der Ver­wal­tung gemein­sam ent­wi­ckeln, die ein Mit­ein­an­der wider­spie­geln. Grund­vor­aus­set­zung dafür ist ein Per­so­nal­ent­wick­lungs­plan und eine grund­so­li­de digi­ta­le Infrastruktur.

VERNETZUNG und INTERESSEN 

Ich ver­ste­he das Amt des Ober­bür­ger­meis­ters als ers­ten WIRTSCHAFTSFÖRDERER und VERNETZER der Stadt zur hie­si­gen Wirt­schaft. Eine pro­fun­de Wirt­schafts­för­de­rung bedarf jedoch einer kon­ti­nu­ier­li­chen Beglei­tung und Ver­läss­lich­keit, um Pla­nungs­si­cher­heit für Inves­to­ren zu ver­mit­teln. Aus die­sem Grund muss der Sta­tus quo der der­zei­ti­gen Wirt­schafts­för­de­rung über­prüft wer­den, um neue Impul­se in die­sem Bereich set­zen zu können.